i #Innovation Jetzt anmelden für den Innovationspreis 2026!
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Der Fokus der Wiko liegt darauf, die Infrastruktur-Bedürfnisse der Wirtschaft abzuholen, um diese Anliegen in verschiedenen Arbeitsgruppen gemeinsam mit den zuständigen Behörden voranzutreiben. Dies erfolgte 2025 in Kommissions- und Arbeitsgruppensitzungen sowie im direkten Engagement an öffentlichen Veranstaltungen. In der Kommunikation und der Medienarbeit wie immer professionell supportet durch Nina Schärer und Thomas Moser.

von Hans-Rudolf Werner, Kommissionsvorsitzender

 

2025 lag das Hauptaugenmerk auf den folgenden Themen:

Verkehr
2025 – das Jahr nach dem Nein zum Nationalstrassenausbau. Die Engpässe werden auch durch das Volks-Nein zum Ausbau nicht weniger oder werden entlastet. Darum ist es essenziell, die richtigen Signale Richtung Bern und ans Astra zu senden, damit der Ausbau des Fäsenstaubtunnels weiterhin als wichtiges Nationalstrassen-Ausbauprojekt priorisiert wird. Sobald freie Mittel und Projektressourcen parat sind, soll die 2. Fäsenstaubröhre in der Prioritätenliste wieder noch nach vorne rutschen.

Die Zuverlässigkeit der SBB-Anbindung nach Zürich konnte durch den unermüdlichen Einsatz von Nationalrat Thomas Hurter in Bern einer Verbesserung zugeführt werden. Die ab Fahrplanwechsel vom 15.12.25 umgesetzten Qualitätssicherungsmassnahmen wurden in der Presse ausführlich vorgestellt.

Drei grosse Projekte sind für die Verbesserung der Verkehrsanbindung Schaffhausen in der Umsetzung: Elektrifizierung der Bahnstrecke nach Basel, der Ausbau Eglisau-Hardwald und der Ausbau Andelfingen-Winterthur. Alle Projekte sind derzeit auf Kurs.

 

Bauen & Wohnen
Der Austausch zur geplanten Teilrevision der Bauordnung und Zonenplan der Stadt Schaffhausen hat Ende 2024 begonnen und sich 2025 intensiviert. Zudem wurde das Thema «Entwicklung Herblingertal» mit aufgenommen. Im Dialog mit den verantwortlichen Stellen der Stadt konnte ein grober Konsens über die künftige Ausrichtung gefunden werden. Durch die IVS wurde ein konstruktiver, neuerlicher Ansatz vorgebracht, in dem 2026/2027 jetzt die Potentiale des der Herblingertals optimal wirtschaftsfreundlich beleuchtet werden sollen.

Beim Thema Arbeitszonenbewirtschaftung hat der Kanton einen ausführlichen Bericht erarbeitet, der nun in den Kantonsrat kommt.

 

IVS-Innovationspreis der Schaffhauser Platzbanken
Die IVS hat die Organisation des Innovationspreises wieder selbst übernommen. Die Ausschreibung für die Verleihung 2026 läuft seit November 2025 und noch bis Ende Januar 2026.

 

Tagesstrukturen
Das Thema Tagesstrukturen geniesst einen sehr hohen Stellenwert bei der IVS und wird von zwei Kommissionen vorangetrieben. Derzeit ist der Kanton am Drücker und wir erwarten den Vorschlag für die neue Gesetzesgrundlage im Verlauf 2026 als Entwurf.

 

Mehr zur Wirtschaft- und Infrastrukturkommission

Schaffhausen sucht die besten Ideen: Ab sofort läuft die Ausschreibung für den IVS Innovationspreis der Schaffhauser Platzbanken. Mit dem Preis werden bereits zum 12. Mal herausragende Innovationen aus der Region ausgezeichnet – Entwicklungen, die nicht nur neu, sondern auch wirtschaftlich erfolgreich und zukunftsweisend sind.

Seit 2008 würdigt der IVS Innovationspreis der Schaffhauser Platzbanken Unternehmen, die mit Kreativität, Mut und Weitblick Neues schaffen. Erstmals wird die Preisverleihung auch vom KGV Schaffhausen unterstützt. Teilnahmeberechtigt sind Firmen aus dem Wirtschaftsraum Schaffhausen, die ein Produkt, eine Dienstleistung oder einen Prozess erfolgreich am Markt etabliert haben. Entscheidend sind Originalität, wirtschaftlicher Nutzen und das Potenzial, die Region Schaffhausen zu stärken.

Einfache Teilnahme – grosser Gewinn
Die Bewerbung ist unkompliziert: Eingereicht werden können Innovationen aus allen Branchen. Bewertet werden Konzeption, Innovationshöhe, Markt-Impact, volkswirtschaftlicher Nutzen
und Vermarktbarkeit. Das Bewerbungsformular steht unter www.ivs.ch/projekte/innovationspreis-ivs zum Download bereit. Eingabeschluss ist der 31. Januar 2026. Die besten Innovationen werden an der Preisverleihung vom 5. Mai 2026 ausgezeichnet. Auf die Gewinner warten Preisgelder von 10’000 Franken (1. Platz), 5’000 Franken (2. Platz) und 1’000 Franken (3. Platz).

Fachkundige Jury
Über die Preisträger entscheidet eine Jury aus Innovationsexperten sowie Vertreterinnen und Vertretern der Schaffhauser Wirtschaft und Politik. Den Vorsitz führt Prof. Christian Marxt
(ETH Zürich), Experte für Technologie, Innovation und Entrepreneurship.

Zu den Bewerbungsunterlagen

An ordentlichen WiKo-Sitzungen und diversen Arbeitsgruppensitzungen wurden auch 2024 die Themen der Arbeitsgruppen intensiv besprochen. Das gemeinsame Ziel der Arbeitsgruppen ist, die Standortfaktoren für unsere Mitglieder aufzuzeigen und zu verbessern. Thomas Moser und Nina Schärrer unterstützten uns dabei professionell in der Kommunikation.

Verkehr
Hans-Rudolf Werner, Thomas Hurter, Patrick Altenburger
2024 war geprägt von der Volksabstimmung für den Ausbau der Nationalstrassen (STEP). Die IVS hat für die verschiedenen involvierten Verbände (ACS, TCS, KGV HEV) die Koordinationsarbeit übernommen und die Kampagne geführt. Im Kanton Schaffhausen wurde der Ausbau zwar angenommen (57%), aber durch den gesamtschweizerisch negativen Entscheid wurden das Gesamtpaket und somit auch der Ausbau Fäsenstaub leider gestoppt. Das «wie weiter» für die Region Schaffhausen ist derzeit noch offen wird im 2025 zu klären sein.

Bei der SBB wurde mehrfach gefordert, die Verbindung Stuttgart – Zürich in Singen zu brechen, um die Zuverlässigkeit zu verbessern. Die SBB hat zugesichert, dem Problem 2025 mit einer Projektgruppe zu begegnen – die Forderung bleibt bestehen.

Die Arbeiten am Projekt Eglisau-Hardwald laufen und werden 2026 fertiggestellt. Auch die Elektrifizierung der DB Bahnstrecke Schaffhausen – Basel geht planmässig weiter (Fertigstellung Ende 2027). Ebenso wird 2025 endlich mit den Arbeiten am Ausbau Andelfingen – Winterthur begonnen.

IVS-Innovationspreis der Schaffhauser Platzbanken
Urs Wohlgemuth
Die Ausschreibung des Innovationspreis wurde um ein Jahr verschoben und erfolgt daher Ende 2025. Die IVS wird die Organisation wieder selbständig übernehmen.


Tagesstrukturen

Philippe Brühlmann
Die IVS-Forderung nach flächendeckenden, einkommensunabhängigen Tagesstrukturen, finanziert  durch den Kanton, bleibt bestehen und wurde auch in der Stellungnahme zu den Standortförderungsmassnahmen nochmals unterstrichen. Erfreulicherweise kommt nun Bewegung in das Thema, welches wir auch weiterhin unterstützen werden.


Entwicklungsstrategie 2030

Luca Slanzi
Wir haben unsere Fokusthemen erneut beim Regierungsrat adressiert ebenso wie der Wunsch nach einem Ansprechpartner, der die Koordination übernimmt. An der WiKo-Sitzung im Oktober wurde uns dann von Regierungsrat Dino Tamagni und RSE-Geschäftsstellenleiter Leandro Robustelli ein Überblick über die bisherigen und geplanten Aktivitäten gegeben.


Wohnen

Zur bevorstehenden Teilrevision der Bauordnung und Zonenplanung der Stadt Schaffhausen hat die IVS Stellung genommen und die Notwendigkeit von Gebieten unterstrichen, in denen Industrie und Gewerbe ihren Tätigkeiten möglichst ohne Einschränkungen nachgehen können. Eine Durchmischung/Aufweichung der Zonen mit Wohngebieten wird abgelehnt.

Der gestrige Abstimmungssonntag hat gezeigt: Der Kanton #Schaffhausen will eine zweite Fäsenstaubröhre und somit die Engpassbeseitigung auf der Stadttangente. Doch sowohl städtisch als auch national wurde der Ausbau der #Nationalstrassen abgelehnt.

Die IVS hat sich gemeinsam mit anderen Verbänden und den bürgerlichen Parteien aktiv FÜR den Ausbau engagiert. Denn was nun – nach dem NEIN – folgt, wird sich negativ auf unseren Standort auswirken:

  • Zunehmende Staustunden auf der Stadttangente
  • Wachsende Unfallzahlen wegen steigenden Verkehrszahlen
  • Vermehrte Tunnelsperrungen wegen Unfällen
  • Unkontrollierter Ausweichverkehr durch Wohnquartiere und Dörfer

Aber vor allem:

  • 3 Jahre Sperrung der bestehenden Röhre zwecks Tunnelsanierung
  • Jahrelange Bauarbeiten für den Sicherheitsstollen
  • Ausgaben für den Sicherheitssollen, der nicht als Fahrbahn genutzt werden darf

 

Um die hohe #Standortattraktivität der Schweiz und Schaffhausens zu bewahren, müssen wir bereit sein, aktiv in unsere Infrastruktur zu investieren. Sonst werden wir von der Konkurrenz abgehängt.

 

Unsere politischen Engagements

Das Herz der IVS sind ihre vier thematischen Kommissionen. Hier tauschen sich Vertreter unterschiedlichster Firmen aus und suchen Lösungen für aktuelle Herausforderungen. Der neue Leiter der Wirtschafts- und Infrastruktur-Kommission ist Hans-Rudolf Werner, CMO und Member of the executive Board bei der Rhenus Logistics AG in Schaffhausen. Gerne lassen wir Ihn hier zu Wort kommen:

«Wir decken als Kommission ein sehr breites Spektrum ab. Im Dialog mit Behörden, Firmen und Verbänden schaffen wir Grundlagen für den zielgerichteten Ausbau der wirtschaftsnahen Infrastruktur im Kanton. Zudem treiben wir die Verbesserung verschiedenster Rahmenbedingungen für die Entwicklung der Region voran.

Damit sich die regionale Wirtschaft bestmöglich entwickeln kann, braucht es auch gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter. Darum fördert und fordert die IVS ein flächendeckendes und einheitliches Konzept für #Tagesstrukturen und ein wirtschaftsfreundliches #Bildungsangebot. Weiter nehmen wir auch eine aktive Rolle im für die Region wichtigen Projekt Next (Entwicklungsstragie2030) ein und positionieren die Interessen der Schaffhauser Wirtschaft in Bezug auf den Ausbau der #Verkehrsinfrastruktur.

Es hat mich gefreut den Vorsitz der Kommission übernehmen zu können, um mit einem Team von gut vernetzten Persönlichkeiten diese für die Region wichtigen Themen weiterzubringen.»

Lieber Hansruedi, herzlichen Dank für deinen ehrenamtlichen Einsatz!

Zum zehnten Mal wurde heute der IVS Innovationspreis der Schaffhauser Platzbanken vergeben. Der vom ITS Schaffhausen organisierte Wettbewerb wurde erstmals als TV-Sendung ausgestrahlt. Der erste Preis ging an die TTS INOVA AG, der zweite an die Imnoo AG und der dritte Preis an die SAVVY® Telematic Systems AG. Das Restaurant Tanne Schaffhausen wurde mit einem Sonderpreis geehrt.

Statt an einer physischen Verleihungszeremonie wurden die Preise der Jubiläumsausgabe des IVS Innovationspreis der Schaffhauser Platzbanken heute Abend in einer Sondersendung des Schaffhauser Fernsehen verliehen. Damit konnte auch der speziellen Lage durch die CoronaPandemie Rechnung getragen werden. Insgesamt 23 Bewerbungen gingen dieses Jahr ein. «So viele wie noch nie», wie Roger Roth, Projektleiter des IVS Innovationspreises der Schaffhauser Platzbanken betont. Dies zeige, dass sich unsere lokalen Unternehmen auch während der Corona-Pandemie als innovativ erwiesen hätten, betont Roth. Die Jury wählte schliesslich von den elf Finalisten die drei Siegerprojekte aus – und vergab zudem einen Sonderpreis an eines der Projekte.

TTS INOVA gewinnt den Innovationspreis
Der mit 10 000 Franken dotierte erste Platz des diesjährigen IVS Innovationspreis der Schaffhauser Platzbanken ging an die TTS INOVA AG aus Thayngen. Das Familienunternehmen webt, dreht, strickt und flechtet verschiedenste Textilien, darunter etwa Verzierungen für Kleider oder Möbel, sogenannte Posamente. Daneben entwickelt und produziert TTS INOVA auch technische Textilien, wie etwa Transportbänder, Schutzschläuche oder Isolationsgewebe. «Dabei handelt es sich in den meisten Fällen um Massanfertigungen für unsere Kunden», erklärt der Inhaber Simon Bernath. Der Bauingenieur und Betriebswirt hat das Unternehmen sukzessive ausgebaut und entwirft den Grossteil der Produktinnovationen selbst. So auch die prämierte Innovation. Dabei handelt es sich um eine elastische Erdwärmesonde, die in Tiefen bis 500 Metern eingesetzt werden kann – und sogar bei Grundwasservorkommen. «Unser Produkt ist lebensmittelkonform, damit ist es auch in Gebieten einsetzbar, in denen man sonst keine Erdwärmepumpe installieren dürfte», erklärt Bernath.

Start-up Imnoo und SAVVY auf dem Podest
Auf dem zweiten Platz folgte mit Imnoo ein Start-up, das seine Wurzeln in Buchberg hat. Seine KI-basierte App hilft Auftragsfertigern, CNC-Frästeile und Drehteile innert Minuten zu offerieren. «Technische Teile zu kalkulieren ist zeitaufwändig und braucht ein grosses Fachwissen, über das meist nur wenige Personen im KMU – und nicht selten nur der Geschäftsführer selbst – verfügen», sagt Imnoo-Co-Founder Jonas Albergatti. Damit unterstützt die Software-as-aService-Lösung von Imnoo die Auftragsfertiger, ihre Prozesse markant zu beschleunigen und zu automatisieren – und hilft damit auch zahlreichen Unternehmen in der Region Schaffhausen. Ebenfalls aufs Podest schaffte es die SAVVY Telematic Systems AG. Die Gewinnerin des 1. Platzes des letzten Innovationspreis wussten diesmal mit einem Sensor für Eisenbahntransportwaggons zu überzeugen. Dieser kann nicht nur dank Klemmtechnik einfach und ohne grossen Aufwand an das Drehgestell der Waggons montiert werden, sondern übermittelt in Kombination mit den bestehenden Savvy-Telematik-Lösungen in Echtzeit das Gewicht der Ladung und deren Verteilung auf dem Güterwaggon. Bisher konnte das Gewicht nur umständlich über stationäre Waagen erfasst werden. Mit der Savvy-Innovation kann sogar die Verteilung auf jedem einzelnen Waggon gemessen werden, womit ein grosses Problem der Schienenlogistik mit einem innovativen Produkt gelöst wird.

Sonderpreis für die Tanne Schaffhausen
Doch nicht nur die ersten drei durften sich über eine Auszeichnung freuen, sondern auch das Team des Restaurants Tanne, das einen Sonderpreis erhielt. Die Tanne überzeugte dabei die Jury mit ihrem ethikologischen Geschäftsmodell. «Dabei handelt es sich um ein Geschäftsmodell, das nach ethischen Werten wirtschaftet und Mehrwert für das Gesamtsystem stiftet», erklärt Geschäftsführerin Claudine-Sachi Münger. In der Tanne arbeiten zahlreiche Menschen mit Handicap in der Küche, dem Service oder der Bewirtschaftung der Studios in den Obergeschossen mit. «Die Tanne verdient mit ihrem Ansatz eine Würdigung – auch wenn dieser durch den Raster des Innovationspreises fällt», begründete der Jurypräsident Christian Marxt den Sonderpreis für das Projekt Tanne.

 

Der IVS Innovationspreis der Schaffhauser Platzbanken
Seit dem Jahr 2008 werden die spannendsten und vielversprechendsten Innovationen aus der Region mit dem IVS Innovationspreis der Schaffhauser Platzbanken ausgezeichnet. Teilnahmeberechtigt sind Unternehmen aus dem Wirtschaftsraum Schaffhausen, die ein neues Produkt, eine neue Dienstleistung oder einen neuen Prozess entwickelt und erfolgreich am Markt eingeführt haben. Ausgezeichnet werden ausserordentlich erfolgreiche Innovationen mit hoher Wirtschaftlichkeit und grossem volkswirtschaftlichen Potenzial. Die eingegebenen Innovationen werden aufgrund folgender Kriterien bewertet: Konzeption der Innovation, Innovationshöhe, Markt-Impact, volkswirtschaftlicher Nutzen für die Region und Vermarktbarkeit. Die diesjährige Preisverleihung wurde zum vierten Mal nach 2015 unter der Organisation des ITS Industrie- und Technozentrum Schaffhausen durchgeführt. Die nächste Ausgabe der IVS Innovationspreisverleihung der Schaffhauser Platzbanken findet im Jahr 2023 statt.

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