i #Save the Date: IVS Mitgliederversammlung: 19. März 2027

Revision des Kriegsmaterialgesetzes

JA zur Revision des Kriegsmaterialgesetzes: Industriestandort stärken

Am 29. November 2026 stimmt die Schweizer Bevölkerung über die Revision des Kriegsmaterialgesetzes ab. Die IVS setzt sich für ein JA zur Vorlage ein. Denn die geltenden Exportbeschränkungen betreffen nicht nur die Rüstungsindustrie, sondern auch zahlreiche Zulieferbetriebe und damit Arbeitsplätze und Wertschöpfung in der Schweiz.

Die Schweizer Industrie ist eng in internationale Lieferketten eingebunden. Das gilt auch für den Sicherheits- und Verteidigungsbereich. Viele Unternehmen produzieren selbst keine Waffen, sondern liefern hochpräzise Bauteile, technische Komponenten und spezialisierte Dienstleistungen. Restriktive Export- und Weitergabebestimmungen können dazu führen, dass ausländische Auftraggeber auf Zulieferer aus anderen Ländern ausweichen.

Auch die Region Schaffhausen ist konkret betroffen. So arbeitet beispielsweise SIG Sauer in Neuhausen am Rheinfall mit einem Netzwerk spezialisierter regionaler Zulieferbetriebe zusammen. Solche Kooperationen sichern Arbeitsplätze, industrielle Wertschöpfung und wertvolles technologisches Know-how.

Die Revision soll die Ausfuhr und Weitergabe von Kriegsmaterial unter bestimmten Voraussetzungen erleichtern. Die Exportbewilligungspflicht sowie die internationalen Verpflichtungen der Schweiz bleiben bestehen.

Die IVS unterstützt die Revision des Kriegsmaterialgesetzes, weil verlässliche und wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen entscheidend sind, um industrielle Kompetenzen, Arbeitsplätze und Wertschöpfung langfristig in der Schweiz zu erhalten.

 

Webseite des nationalen Ja-Komitees